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22.10.2017

FC Bethlehem BE - FC Oberemmental 05 1:2 (0:0)

Bis zum Ende gekämpft 

Unser letztes Meisterschaftsspiel der Vorrunde absolvierten wir an diesem Wochenende in der Agglomeration Berns, gegen den aktuellen Leader unserer Gruppe, das Damenteam des FC Bethlehem BE. Ziel war es, an die ansprechende Leistung der Vorwoche anzuknüpfen und so mit einem Sieg in die Winterpause zu gehen.

Die Startphase der Partie war geprägt von etlichen Fehlpässen auf beiden Seiten. Zuerst war es dann das Heimteam, welches etwas besser ins Spiel fand und konsequenter auf die zweiten Bälle losging. Doch zu richtigen Torchancen kamen sie dadurch selten, zumal Karpf jeweils früh ins Spielgeschehen eingriff und auch ansonsten auf der Höhe war. Gefährlich wurde es nur, als Karpf einmal mehr,

weit entfernt von ihrem Gehäuse, einen Ball wegspielte und dieser direkt von einer Gegnerin abgefangen werden konnte. Deren Weitschuss zirkelte zwar direkt aufs Tor, doch Gerber M. war nachgerückt und konnte den Rückstand verhindern. Dies schien ein wenig ein Weckruf für die Gäste zu sein und so waren sie es, die in der Folge spielbestimmend agierten. Bevor sie aber eine, der nun etlichen, Tormöglichkeiten in etwas Zählbares ummünzen konnten, ertönte bereits der Pausenpfiff.

Auch nach der Pause blieben die Oberemmentalerinnen am Dürcker. Es dauerte aber noch weitere 20 Minuten, bis Weyermann ihr Team mit einem wuchtigen Weitschuss in Front brachte. Trotz einiger Möglichkeiten gelang es anschliessend nicht, die Führung auszubauen. Stattdessen mussten die Gäste in der 80. Spielminute den Ausgleich hinnehmen. Nach einem eigentlichen Handspiel einer Heimstürmerin, versuchte Zürcher deren Schuss per Kopf abzuwehren. Leider lenkte  sie den Ball stattdessen unhaltbar für Karpf ins eigene Tor. So stand es kurz vor Ende der Spielzeit, entgegen dem Spielverlauf 1:1. Trainer Bachmann folgte seinem Instinkt und wechselte auf diesen Dämpfer noch einmal Mosimann ein. Kurz nach dieser Einwechslung konnten die Oberemmentalerinnen einen langen Ball perfekt hinter die gegnerische Abwehr spielen. Mosimann antizipierte die Situation richtig und konnte den Bethlehemer Verteidigerinnen davonziehen und souverän zum Siegestreffer einschieben.

Fazti: Im heutigen Spiel haben wir bewiesen, dass wir ein Spiel auch noch in den letzten Minuten zu unseren Gunsten entscheiden können. Dies gelang, weil heute die Einstellung des gesamten Teams  stimmte. Auch nach dem extrem unglücklichen Gegentreffer kurz vor Ende der Spielzeit, liess keine den Kopf hängen, sondern es wurde weitergekämpft bis der Schlusspfiff ertönte.

Die Vorrunden können wir so nun auf dem 5. Zwischenrang abschliessen. Zwar ist der Rückstand auf den Erstplatzieren mit 11 Punkten relativ hoch. Wenn wir in der Rückrunde aber in jedem Spiel unser volles Potential ausschöpfen können, ist für uns grundsätzlich jedes Team der Liga schlagbar und wir könnten noch etliche Plätze gutmachen.

Telegramm: 
Brünnen, Bern  - Fussballfeld Brünnen 1 - 50 Zuschauer
Tore: 65' Weyermann 0:1, 80' Zürcher (Eig) 1:1, 90' Mosimann 1:2
Oberemmental 05: Karpf, Eggimann (55' Rothenbühler), Zürcher, Soltermann, Gerber M.,  Jakob (35' Hofstetter), Kipfer, Weyermann, Fankhauser (55' Gerber N.(83' Mosimann), Schärer, Mosimann (75' Jakob)

 

04.10.2017

Oberemmental 05 - SC Holligen 1:2 (1:2)

Besser gespielt - trotzdem verloren                                                         

Letzten Mittwoch galt es nach nur gerade drei Tagen Pause erneut ernst gegen das Damenteam des SC Holligen 94. Wir wussten, das wir mehr bieten müssten, als zuletzt gegen den FC Weissenstein. Jede würde Vollgas geben müssen und zwar bis zum Schluss!

Die erste Viertelstunde gehörte klar dem Heimteam. Nach einem Eckball,  nur wenige Minuten nach dem Startpfiff, schrammte Schärers Kopfball nur um Zentimeter am linken Pfosten vorbei. Es folgten weitere Torchancen der Oberemmentalerinnen, die ungenutzt blieben bevor es Mosimann in der 14. Spielminute dann endlich gelang, ihr Team in Front zu bringen. Doch die Freude über die Führung war nur von sehr kurzer Dauer. Knappe fünf Minuten später konnte die schnelle Nummer 13 der Gäste nicht gebremst werden, wonach sie zum Ausgleich einschob. Von diesem Moment an verlief die Partie wesentlich ausgeglichener als zuvor, Tore fielen aber vorerst keine mehr. Dies blieb so, bis kurz vor der Pause. Die gleiche Stürmerin, wie zuvor konnte sich erneut durchsetzen und die Führung für die Gäste erzielen.

In der zweiten Halbzeit, dies gleich schon mal vorweg, fielen keine Tore mehr.  Die Oberemmentalerinnen liessen zwar nicht, wie zuletzt am Samstag, die Köpfe hängen, sondern kämpften bis zur letzten Minute weiter. Der Ball wollte aber mal für mal nicht im Netz landen. Dabei handelte es sich nicht um eventuelle Tormöglichkeiten, sondern um zwingende Torchancen, welche im Normalfall einfach hätten im Tor landen sollen. Es schien aber wie verhext, beinahe so als wären Tor und Ball beide gleich  geladen und würden sich gegenseitig abstossen. So blieb es beim Pausenstand und somit bei der nächsten Niederlage der Damen des FC Langnau und des FC Zollbrück.

Fazit: Heute hat jede bis zum Schluss an den Sieg geglaubt und es wurde bis zum bitteren Ende gekämpft. Fortuna schien aber heute kein bisschen auf unserer Seite zu sein. So viele hochkarätige Torchancen, wie heute, hatten wir sonst manchmal in einer halben Saison nicht. Ernüchtert müssen wir also feststellen, dass die Chancenauswertung heute „schitter bis bewölkt“ ausfiel. Auf der positiven Seite müssen wir aber festhalten, dass wir wenigstens zu Chancen kommen, was in der Vergangenheit nicht immer der Fall war.

Telegramm:       
Moos, Langnau,  Hauptplatz – 30 Zuschauer
Tore: 14' Mosimann 1:0, 18' Gegner 1:1, 40' Gegner 1:2
Oberemmental 05: Karpf, Eggimann (70' Ramseier), Hofstetter, Soltermann, Gerber M.,  Jakob (60' Fankhauser), Kipfer, Weyermann, Fankhauser (30' Rothenbühler), Schärer, Mosimann (55' Gerber N. (75' Mosimann))

 

30.09.2017

Oberemmental 05 - FC Weissenstein 1:3 (1:1)

Wiederholung nicht geglückt

Beim heutigen Spiel trafen wir, wie vor zwei Wochen im Cup, erneut auf die Damen des FC Weissenstein. Wir wussten, dass dieses Spiel kein leichtes Unterfangen werden würde. Zwar waren wir im Cup die überlegen Mannschaft, es würde aber trotzdem schwierig werden, die gezeigte Leistung zu wiederholen. Die Bernerinnen hingegen reisten mit dem klaren Ziel an, an uns Revanche zu üben.

Beim Start in die Partie war bei den Emmentalerinnen eine gewisse Nervosität spürbar. Schon bald legten sie diese aber ab und fanden immer wie besser ins Spiel. Nach etwa einer Viertelstunde konnte dann Mosimann alleine auf die Schlussfrau aus Weissenstein losziehen, ihr Schuss war aber zu wenig präzise und so blieb der Spielstand beim 0:0. Nur kurze Zeit später konnte die linke Aussenläuferin aus Bern über ihre Seite lanciert werden. Ihr Schuss wurde von Karpf zwar mirakulös abgewehrt werden, es tummelten sich aber drei weitere Gäste im Strafraum, welche den Ball schlussendlich doch noch im Tor unterbringen konnten. Soltermann konnte auf der Linie nicht mehr retten. Das Heimteam brach nach diesem Rückstand aber nicht ein, sondern suchte den Ausgleich. Wenige Minuten vor der Pause gelang dieser dann auch. Mosimann dribbelte sich durch die gegnerische Abwehr und spielte den Ball anschliessend in die Mitte, wo Schärer schon darauf wartete, vor der Torhüterin an den Ball kam und ihn ins Tor ablenkte.

Nach der Pause war die Situation also eigentlich wie zu Beginn der Partie. Die Gäste aus Weissenstein legten sogleich los wie die Feuerwehr und suchten mit einem Ball gleich nach dem Anspiel sofort wieder ihre schnelle Aussenläuferin. Die Emmentalerinnen waren aber auf diesen Spielzug gefasst und konnten ihn so unterbinden. Die Bernerinnen blieben aber weiterhin am Drücker. Nach einem Ballverlust in der Offensivbewegung des Heimteams konnten sie diesmal über ihre rechte Seite einen schnellen Konter lancieren und zur erneuten Führung abschliessen. Dieses Mal konnte das Team von Bachmann nicht mehr reagieren. Die Angriffe waren zu wenig präzise und überzeugt und so mussten die Emmentalerinnen nach einer guten Stunde gar das 3:1 hinnehmen, als ein Angriff erneut über die rechte Seite zum Torerfolg führte. Bei diesem Resultat blieb es.

Fazit: Wie bei den anderen bisherigen verlorenen Partien gelang es uns erneut einen 1:0 Rückstand aufzuholen und noch vor der Pause den Ausgleich zu erzielen. Danach konnte aber die Führung nicht erzwungen werden und wir mussten einen erneuten Gegentreffer hinnehmen. Auf den zweiten Rückstand konnten wir dann nicht mehr reagieren und agierten  in der Folge zu passiv. Der Glaube noch einmal aufholen zu können fehlte und es kam sogar noch zu einem weiteren Gegentor. Dieses Spiel müssen wir so schnell als möglich vergessen, denn schon am Mittwoch geht es weiter, gegen die Frauen aus Holligen.
Auf dem Platz hat es heute nicht geklappt, dafür haben wir aber nach dem Spiel unsere "Füchsliqualitäten" bewiesen, als wir ein schier unknackbares Schloss entfernen konnten :)

Telegramm:
Moos, Langnau,  Hauptplatz – 15 Zuschauer
Tore: 20' Gegner 0:1, 41' Schärer 1:1, 47' Gegner 1:2, 60' Gegner 1:3
Oberemmental 05: Karpf, Hofstetter, Zürcher (75' Fankhauser), Soltermann, Gerber M., Fankhauser (30' Roth), Jakob (65' Ramseier), Schärer, Rothenbühler (55‘ Eggimann), Weyermann, Mosiman (70' Gerber N.)

 

24.09.2017

FC Spiez - Oberemmental 05 0:0 (0:0)

Torloses Remis

Unser erstes Sonntagspiel in dieser Saison führte uns ins Berner Oberland, nach Spiez. Unser Ziel war es, an die sowohl physisch als auch psychisch starke Leistung der Vorwoche anzuknüpfen. Die Voraussetzungen für die heutige Partie waren aber schon einmal um 180° anders: Das Trikot hatten wir problemlos gefunden, die Auswechselbank war mit vier Spielerinnen randvoll und ausserdem zeigte sich der Spätsommer heute von seiner strahlend schönen und noch einmal ziemlich heissen Seite.

Zu Beginn des Matches starteten beide Teams noch etwas verhalten. Schon bald wurde die Gangart aber härter, was nicht anders zu erwarten war, wenn brachiale Oberemmentalerinnen auf rabiate Oberländerinnen treffen. Nach einer guten Viertelstunde drehten die Gäste aber auch spielerisch auf. Sie kamen zu etlichen Grosschancen, meist nach Eckbällen. Die bis dahin erfolgversprechendste Situation ereignete sich jedoch, als Weyermann einen Freistoss knapp an der Strafraumgrenze trat. Der Ball flog perfekt Richtung Tor, doch die Spiezer Torhüterin konnte ihn knapp über die Torumrandung ablenken. Auch der somit folgende Corner wurde gefährlich, jedoch blieb der Torerfolg verwehrt. Die Spiezerinnen drehten darauf wieder etwas auf. Etwa 10 Minuten vor Ablauf der 1. Hälfte trat eine Spielerin des Heimteams den Ball aus gut 30 Metern Entfernung auf das Gehäuse von Karpf. Was wahrscheinlich eher als Flanke gedacht gewesen wäre, entpuppte sich als äusserst brenzlige Torchance. Doch Karpf lenkte den Ball an die Latte ab, um ihn anschliessend sicher zu fangen. Noch vor der Pause nahmen sowohl Schärer als auch Weyermann noch einmal Anlauf, um den Führungstreffer zu erzielen. Beide wurden aber aus sehr aussichtsreichen Positionen vom Schiedsrichter zurückgepfiffen. Offside. Die nicht ganz neutrale Berichterstatterin wagt aber zu behaupten, dass dies in beiden Fällen ein Fehlentscheid war. Beim ersten Offsidepfiff stand der Spielleiter nämlich gar mit dem Rücken zum Spielgeschehen, wie er so das Abseits hat sehen wollen, bleibt wohl allen Anwesenden ein Rätsel.

Die zweite Halbzeit gestaltete sich noch körperbetonter als die erste. Beide Teams suchten den Treffer, um die angestrebten 3 Punkte zu erreichen. So kam es beidseitig zu schönen Spielzügen Richtung Tor. Doch entweder war die Defensivarbeit  der entsprechenden Verteidigung zu abgeklärt oder aber die Stürmerinnen scheiterten alleine vor der Torhüterin. Auch zeigten sich bei beiden Teams je länger je mehr Ermüdungserscheinungen und das Spiel war nicht mehr so intensiv, wie zu Beginn der Partie. So blieb es beim 0:0 Unentschieden.
Fazit: Kurz und knackig fasste Trainer Bachmann das Spiel heute folgendermassen zusammen: „Wenn  wir Pech gehabt hätten, wäre die Partie heute 1:0 für Spiez ausgegangen. Mit etwas Glück hingegen hätten wir 2:0 oder gar 3:0 gewinnen können. Das Pech haben wir heute nicht zugelassen und das Glück wiederum konnten wir uns aber nicht erkämpfen.“ Was für ein Poet.

Telegramm:
ABC-Zentrum, Spiez,  Hauptplatz – 25 Zuschauer
Oberemmental 05: Karpf, Eggimann (55‘Hofstetter), Zürcher, Soltermann, Gerber M., Roth (30‘ Jakob (70‘ Roth)), Fankhauser (75‘ Weyermann), Schärer, Rothenbühler (55‘ Gerber N.), Weyermann (65‘ Ramseier), Hofstetter (30‘ Mosimann)

 

16.09.2017

Berner Cup, 2. Runde

FC Weissenstein - Oberemmental 05 0:1 (0:0)

Überwintern im Berner Cup

Da die zweite Runde des Berner Cups am Wochenende des Dank-, Buss- und Betttages angesetzt wurde, sah unser Kader für dieses Samstagspiel etwas mickrig aus. An diesem Wochenende werden nämlich in der Regel keine Spiele ausgetragen und daher hatten es einige Spielerinnen schon verplant. Auch aus Sumiswald/Huttwil konnte uns niemand aushelfen und so traten wir mit 13 Nasen gegen den Leader unserer Meisterschaftsgruppe an.
Schon bei der Besammlung in Langnau standen wir dann aber vor unserem ersten Problem. Unsere Trikots, die wir jeweils in der Wäscherei der Stiftung Lebensart waschen lassen, waren unauffindbar. Selbst der Hauswart konnte sie nicht aufspüren und so schnappten wir uns  kurzerhand die Dresstasche unserer Senioren, welche wir glücklicherweise ausleihen durften.
Ungewohnt in blau, statt schwarz, starteten wir pünktlich um 19.00 Uhr das Spiel.

Die Oberemmentalerinnen übernahmen zugleich das Zepter. Sie machten Druck nach vorne und liessen den Gastgeberinnen so nicht die Möglichkeit, ihr Spiel richtig aufzubauen.  Immer wieder nahmen sie Anlauf auf das gegnerische Tor zu, jedoch war es entweder die Torumrandung, oder aber die Weissensteiner-Torhüterin, welche einen zählbaren Erfolg verhinderten. Dann nach etwa 30 Spielminuten wurde es plötzlich auf der Gegenseite brandgefährlich. Im Strafraum der Emmentalerinnen war die Zuteilung nicht wirklich klar und so kam es zu einem Torschuss. Karpf parierte diesen, doch der Abpraller landete erneut  bei einer Bernerin. Roth konnte in letzter Sekunde auf der Torlinie retten und so war die Gefahr fürs erste gebannt.
Insgesamt lässt sich die Erste Hälfte mit 2 Lattenschüssen für die Gäste aus dem Emmental und einer Grosschance für die Gastgeber zusammenfassen. Tore hingegen fielen keine. Es hätte aber durchaus 1:3 stehen können...

Die zweite Halbzeit lief ähnlich weiter, jedoch kam von den Spielerinnen des FC Weissenstein nun etwas mehr Offensifdruck. Dennoch blieben die Gäste am Drücker. Nach einer guten Stunde konnten die Oberemmentalerinnen mal wieder einen Eckball treten. Schärer berechnete dessen Flugbahn richtig und köpfte den Ball Richtung Tor. Schon zappelte das Netz, nachdem dieser Ball den Weg ins rechte „Angeli“ gefunden hatte. Somit stand die Führung für die angereisten Emmentalerinnen fest. Die Gastgeberinnen machten in der Folge alles dafür, um dieses Resultat zu ändern, aber auch die Gäste wussten, dass sie sich auf einer 0:1-Führung nicht ausruhen konnten. So kam es auf beiden Seiten zu Chancen, jedoch ohne Torerfolge. Kurz vor Ende des Spiels konnte noch einmal eine Stürmerin des FC Weissenstein alleine aufs Tor losziehen. Doch Gerber M. kam von der Seite herbeigebraust und verhinderte auch diese letzte Chance auf den Ausgleich. Es blieb beim 0:1.  

Fazit: Trotz der bescheidenen Wechselmöglichkeiten, der Unauffindbarkeit unseres Trikots und damit verbunden der falschen Dressfarbe, zeigten wir heute ein sehr diszipliniertes Spiel. Wir liessen uns von diesen Umständen nicht beirren und waren auch nicht eingeschüchtert von den bisherigen Resultaten unserer Gegner. Über die gesamten 90’ waren wir das überlegene Team, auch wenn es zwischendurch etwas brenzlig wurde.
Die Verteidigung hielt hinten alles dicht und so konnten wir die knappe 0:1-Führung bis zum Ende beibehalten. Dieser Sieg bedeutet bereits das sichere Überwintern im Berner-Cup, da wir für die 3. Runde, ein Freilos erhalten haben.
Noch zum Schluss: Unser verschollen geglaubtes Dress ist inzwischen wieder aufgetaucht. Aus zuverlässiger Quelle wurde dies heute, Dienstag, um 11.44 Ortszeit (MEZ) bekanntgegeben. Scheinbar wurden sie nach dem Waschen in einem falschen Raum weggesperrt und waren aus diesem Grund unauffindbar.

Telegramm:
Weissenstein, Bern,  Fussballplatz Weissenstein 1 – 20 Zuschauer
Tore: 60’ Schärer 0:1
Oberemmental 05: Karpf, Eggimann (20' Ramseier (55' Gerber N.)), Zürcher, Soltermann, Gerber M., Roth (65’ Eggimann), Kipfer D. , Schärer, Mosimann, Fankhauser, Hofstetter

 

09.09.2017

Oberemmental 05 - FC Steffisburg 6:1 (3:1)

Überlegener Sieg

Im Heimspiel gegen Steffisburg mussten nach der desolaten Leistung der Vorwoche wieder 3 Punkte her. Erst recht, weil dieses Team bis jetzt noch nicht in der vorderen Tableauhälfte mitspielte. Statt der sonst bei uns üblichen Nervosität, waren wir heute einfach nur motiviert, es besser zu machen, als beim letzten Match.

Erneut gelang den Oberemmentalerinnen der Start in die Partie sehr gut. Sie kamen wieder nach nur wenigen Spielminuten zu ihrem ersten Eckball. Dieser landete aber leider im Aussennetz. Der Druck wurde aber aufrechterhalten und dadurch konnten etliche Fehler erzwungen werden. Aber keiner dieser Fehler führte zu einem Tor. Nach 12 Spielminuten lancierte Weyermann Rothenbühler mit einem wunderschönen Pass in die Tiefe. Diese zog davon und schlenzte den Ball perfekt in die weitere Ecke des Tores. So stand es 1:0 für das Heimteam. Es schien so, als wäre bereits alles klar, so sehr dominierten die Einheimischen. Doch nur wenige Minuten später wurde dieser Schein widerlegt, als nach einem Fehlpass im Mittelfeld die Steffisburger Stürmerin alleine Richtung Tor von Ramseier lief und den Ausgleichstreffer erzielte. In den folgenden Minuten stand das Spiel auf der Kippe, es war keine so klare emmentaler Dominanz auszumachen, wie noch in den Startminuten. Es gelang den Gastgebern aber wieder, sich zu fangen. Nach einer ziemlich ausgeklügelten Eckballvariante zwischen Hofstetter und Weyermann, bei der niemand so genau wusste, wie sie funktionierte(auch die beiden nicht), war es erneut Rothenbühler, die an den Ball kam und ihn per Bodenauf-Volley ins Netz beförderte. Nur 3 Minuten später entwischte Hofstetter ihren Gegenspielerinnen, lief über das halbe Feld und brachte den Ball mit letzter Kraft im gegnerischen Tor unter, bevor sie zu Boden fiel. So stand es zur Pause 3:1

Die zweite Hälfte dieses Spiels ging fulminant weiter. Als die Steffisburger Verteidigung einen hohen Ball ein weiteres Mal nicht unter Kontrolle bringen konnte, profitierte Mosimann von diesem Fehler und erzielte eiskalt den 4. Treffer für die Gastgeberinnen. Nach 75 Minuten konnte sich Hofstetter an der Aussenlinie durchsetzen und spielte den Ball auf Mosimann zurück, welche per Direktschuss das nächste Tor erzielte. Kurz darauf wurde es gefährlich auf der Gegenseite. Ein weiter Ball wurde Richtung Strafraum des Heimteams gespielt und Ramseier machte mit ihrem Ruf klar, dass sie diese Situation zu entschärfen gedachte. Da sie die Distanz aber um wenige Zentimeter unterschätzte, traf sie neben dem Ball auch noch die herbeigebrauste Gegenspielerin, wonach sie Gelb sah. Ausserdem konnten die Steffisburgerinnen einen Freistoss aus idealer Distanz treten. Ramseier lenkte den gut getretenen Freistoss aber an die Latte ab, wodurch sie die von ihr verschuldete Situation gleich selbst wieder entschärfte. Kurz vor Spielende machte Mosimann ihren lupenreinen Hattrick zur Tatsache, als sie einen Freistoss aus etwa 25m mit ihrer enormen Schusskraft direkt verwandelte.

Fazit: Das heutige Spiel lief völlig zu unseren Gunsten, wir konnten uns nach dem unnötigen Gegentreffer wieder aufraffen und kurz nacheinander die Tore Nr. 2 und 3 erzielen, was sicher dazu beitrug, dass sich unser Spiel noch mehr beruhigte. Auf dem Nassen Untergrund kamen wir besser zurecht, als die Gäste aus Steffisburg und konnten so von vielen Fehlern ihrerseits profitieren. Natürlich gab es noch etliche Torchancen mehr zu unseren Gunsten, wenn es mir aber schon einmal vergönnt ist, über so viele Treffer zu schreiben, lasse ich die Chancen heute einmal unerwähnt. Jetzt heisst es „ so weiter“ , schliesslich ist es wesentlich entspannter, mit fünf Toren Vorsprung in die Schlussphase zu gehen!

Telegramm:
Tannschachen, Zollbrück, Hauptplatz – 20 Zuschauer
Tore: 12’ Rothenbühler 1:0, 15’ Gegner 1:1, 24’ Rothenbühler 2:1, 27’ Hofstetter 3:1, 46’ Mosimann 4:1, 75’ Mosimann 5:1, 88’ Mosimann 6:1
Oberemmental 05: Ramseier, Roth (62’ Eggimann), Zürcher, Soltermann, Gerber M., Jakob (34’ Karpf (71’ Hofstetter)), Kipfer D. (78’ Rothenbühler), Schärer, Rothenbühler (46’ Fankhauser), Weyermann (71’ Jakob), Hofstetter (34’ Mosimann)
Bemerkung: 79’ Gelbe Karte Ramseier

 

02.09.2017

FC Grosshöchstetten-Schlosswil - Oberemmental 05 3:1 (1:1)

Zu wenig Biss

Das Auswärtsspiel in Grösshöchstetten fand unter wesentlich besseren Bedingungen statt, als angenommen. Zwar türmten sich am Horizont überall bedrohlich schwarze Wolken, die Sonne fand ihren Weg aber und es entleerte sich während der ganzen Partie kein einziger Regentropf.
Der Start ins Spiel gelang gut. Die Oberemmentalerinnen fanden den Tritt in die Partie und legten ziemlich fulminant los. Nach wenigen Minuten kam Rothenbühler zu einer Grosschance, nach einem Eckball und nur kurz darauf war Weyermann mit einem Weitschuss an der Reihe. Keine der beiden Möglichkeiten führte aber zum Führungstreffer. Je mehr Minuten verstrichen waren, umso mehr Fehler schlichen sich ins Spiel der Gäste ein. Bälle konnten nicht mehr richtig kontrolliert werden und die Menge an Fehlpässen nahm zu. Nach 20 Minuten gelang den Gastgebern dann das 1:0, als ihre Stürmerin nach einer idealen Flanke alleine vor dem Tor auftauchte. Trotz des weiterhin eher hektischen Spiels der angereisten Oberemmentalerinnen gelang ihnen vor der Pause der Ausgleichstreffer. Gerber M. konnte den Ball nach einem zurückgespielten Einwurf aus rund 25 Metern Entfernung unhaltbar für die Schlussfrau aus Grosshöchstetten, ins Tor befördern.

In der zweiten Halbzeit war also alles wieder offen. Auf beiden Seiten gab es Torchancen, jedoch keine sonderlich zwingenden. Gut zwanzig Minuten nach dem Anpfiff zur 2. Hälfte gelang dem Heimteam aber ein Doppelschlag. Nur etwa 3 Minuten lagen zwischen ihren Toren Nr.2 und Nr.3. Davon konnten sich die Gäste nicht mehr wirklich erholen und so blieb es beim Endstand von 3:1.

Fazit: Der Start in diese Partie verlief ähnlich wie in der Vorwoche sehr gut. Leider konnten daraus aber keine Tore erzielt werden. Die Hektik nahm zu und einige etwas parteiische Entscheidungen des notabene Unparteiischen trugen zu diesem Zeitpunkt auch nicht gerade zu unserem Vorteil bei. Nicht nur, dass mögliche Torchancen bereits im Keim erstickt wurden, es führte auch dazu, dass der Fokus nicht mehr nur auf dem Fussballspiel lag.
Dies soll aber nicht heissen, dass der Schiedsrichter spielentscheidend war. Schlussendlich haben wir uns selbst geschlagen, durch unnötige Nervosität und zu frühes Aufgeben. Nach der 3:1-Führung für Grosshöchstetten liessen wir die Köpfe etwas hängen und niemand glaubte mehr richtig an den Sieg. In unseren Köpfen war der Match bereits entschieden, obwohl man auch in der letzten Minute noch ein Tor erzielen könnte, geschweige denn in den letzten 25 Minuten...

Telegramm:
Arniacher, Grosshöchstetten, Hauptplatz – 20 Zuschauer
Tore: 21’ Gegner 1:0, 40’ Gerber M. 2:0, 65’ Gegner 2:1, 67’ Gegner 3:1
Oberemmental 05: Ramseier, Eggimann (66’ Hofstetter), Soltermann, Kipfer S., Gerber M., Mosimann (30’ Jakob (70’ Mosimann)), Schärer, Zürcher, Rothenbühler (57’ Fankhauser), Weyermann (55’ Gerber N. (80’ Rothenbühler)), Hofstetter (30’ Karpf (73’ Weyermann))

 

26.08.2017

Oberemmental 05 - Team Unter-Emmental 2:1 (2:0)

Derbysieg

Ende August und immer noch 30°C im Schatten – gefühlt jedenfalls. Bei diesen wunderbaren Bedingungen stand das Spiel gegen die uns altbekannten Frauen aus Sumiswald/Huttwil auf dem Programm. Derbytime. Da wir seit zwei Jahren eine Gruppierung mit diesem Team haben, wussten wir umso besser, was uns erwarten würde, schliesslich waren wir schon mit der ein oder anderen zusammen auf dem Fussballplatz gestanden. Zudem kennen wir den neuen Trainer von Sumiswald/Huttwil, Daniel Wittwer nur zu gut, schliesslich stand er vor wenigen Jahren während drei Saisons an unserer Seitenlinie als Coach.

Der Start in die Partie gelang der Heimelf wie gewünscht. Es war gerade mal 1 Minute gespielt, als nach einem cleveren Spielzug bereits eine Ecke getreten werden konnte. Der Ball von Zürcher fand den Weg in den Strafraum, prallte an einer Gegnerin ab und wurde so unhaltbar für deren Schlussfrau abgelenkt. Schon stand es 1:0. Nach diesem frühen Führungstor blieben die Frauen aus Langnau/Zollbrück weiter die spielbestimmende Mannschaft. Sie waren aktiver und die Gäste schienen wie gelähmt durch den frühen Rückstand. Nach 18 Spielminuten gelang es den zuhause spielenden Oberemmentalerinnen den Score auf 2:0 hochzuschrauben. Als die hinterste Frau aus Sumiswald den Ball nicht unter Kontrolle bringen konnte, nutzte Weyermann die Gunst der Stunde und lief alleine auf die Sumiswalder Torhüterin los. Eiskalt versenkte sie den Ball mit dem linken Fuss. In der Folge konnte das Auswärtsteam zwar etwas aufdrehen, zu wirklich zwingenden Chancen kamen sie aber nicht.

Nach der Pause suchten die heimischen Frauen konsequent das 3:0, um den Sack zuzumachen. Schärer nahm als Erste Anlauf, lief alleine über die gegnerische Platzhälfte, ihr Schuss landete aber direkt bei der Torhüterin. Auch Roth und Gerber N. waren nur wenige Zentimeter davon entfernt ein Tor zu erzielen, jedoch blieb es beim Pausenstand. Nach 68’ gelang den Unteremmentalerinnen der Anschlusstreffer per Weitschuss. Da ihr die Sicht etwas verdeckt war, konnte Karpf erst zu spät in die rechte Torecke hechten und erwischte den Ball nicht mehr. Durch die nur noch knappe Führung wurde das Heimteam sichtlich nervöser und die Kräfte waren auf beiden Seiten ausgeglichener. Die Gäste agierten fortan noch offensiver und spielten in den letzten 10 Minuten mit einer zusätzlichen Stürmerin. Doch das Heimteam versuchte nicht einfach nur hinten rein zu stehen und suchte weiterhin auch den Weg nach vorne. In der Nachspielzeit pfiff der Schiedsrichter einen Freistoss für die Auswärtsmannschaft, die Distanz war gefährlich, etwa 20 Meter vom Tor entfernt. Der Ball drehte schön um die Mauer, Karpf konnte die Situation aber entschärfen. Danach wurde die Partie beendet.

Fazit: Die Motivation, aber auch die Nervosität war vor dem heutigen Spiel höher als sonst. Zum einen weil wir vor diesem Spiel noch keine Punkte auf unserem Konto hatten, zum anderen, weil wir dieses Derby unbedingt gewinnen wollten. Die frühe Führung erlaubte es uns selbstsicher aufzuspielen und wir konnten mit vielen positiven Offensivaktionen auftrumpfen. Lange Zeit schien es so, als könnten uns die Gegner heute nichts anhaben. Wir spielten zusammen, während die Gäste vor allem mit langen Bällen agierten. Auch als die Situation etwas brenzliger wurde, liessen wir die Köpfe nicht hängen und erkämpften uns schlussendlich den Sieg mit viel Laufarbeit, Kreativität und dem absoluten Willen zu gewinnen. Die Namensgebung stellte sich ausserdem als gutes Ohmen heraus: Oberemmental war „oberlegen“, während Unteremmental „unten durch“ musste

Telegramm:
Moos, Langnau, Hauptplatz – 20 Zuschauer
Tore: 2’ Eigentor Gegner 1:0, 18’ Weyermann 2:0, 68’ Gegner 2:1
Oberemmental 05: Karpf, Eggimann (11’ Roth (60’ Jakob), Soltermann, Kipfer S., Gerber M., Jakob (30’ Niederhauser), Schärer, Zürcher, Kipfer D. (46’ Eggimann), Weyermann (60’ Fankhauser), Hofstetter (46’ Gerber N. (72’ Hofstetter))

 

1. Runde Berner Cup

Oberemmental 05 - FC Herzogenbuchsee 4:2 (4:0)

Nach einem mässigen ersten Spiel in der Meisterschaft, waren wir uns alle bewusst, das mit mehr Willen und Kampfgeist, durchaus ein besseres Spiel möglich ist.
Vom Startpfiff des Schiedsrichters an, zeigten wir ein offensives, engagiertes Spiel, welches schnell durch Tore belohnt wurde. In der vierten Minute spielte Zürcher einen Eckball perfekt auf Schärer, welche die Aktion mit einem Kopfballtor beendete. Kurz darauf erhöhte D. Kipfer den Spielstand auf 2:0, ein Ball von der Seite ins Zentrum, ermöglichte D. Kipfer von der Mittellinie alleine aufs Tor zu ziehen. Jetzt lief alles wie am Schnürchen. Schärer schob den Ball nach einem Auskick von Karpf, souverän an der Torfrau des FC Herzogenbuchsee vorbei - TOR!
Trotz der frühen 3:0 Führung gaben wir nicht nach, Eggimann spielte einen schönen Pass vors gegnerische Tor, wo bereits zwei von uns lauerten. Der Ball konnte nur noch eingeschoben werden. So führten wir nach gut einer Viertelstunde 4:0.  Eine solche Führung gibt natürlich Sicherheit, wodurch wir unbeschwert weiterspielten. Durch Laufarbeit und teilweise ein sehr schönes Zusammenspiel, kamen wir zu weiteren guten Torchancen auch wenn nicht alle genutzt wurden. 

Nach der Pause gingen wir womöglich zu locker ins Spiel. Weitere Chancen unsererseits hätten zu weiteren Toren führen müssen. Aber der letzte Biss fehlte. Fehlpässe nahmen zu und so kamen die Gegnerinnen besser ins Spiel und vor unser Tor. Zwanzig Minuten vor Schluss gelangen ihnen zuerst der Anschlusstreffer und kurz darauf noch das 4:2. Das Ende der zweiten Halbzeit verlor stark an Qualität, vor allem im Vergleich zu den ersten 45 Minuten. Ziel wäre natürlich eine gute Leistung vom Anpfiff bis zum Schlusspfiff konstant halten zu können. Schlussendlich konnten wir das Spiel ja mit 4:2 gewinnen und sind im Berner Cup eine Runde weiter. 

Telegramm:
Tore: 4' 1:0, 5` 2:0, 11` 3:0, 16` 4:0, 74` 4:1, 81` 4:2
Oberemmental 05: karpf, gerber, soltermann, s. kipfer, schärer, zürcher, weyermann, d. kipfer, mosimann, eggimann, jakob

 
12.08.2017

Oberemmental 05 - FC Schüpfen 1:4 (0:1)

Fehlstart in der 3. Liga

Als Vorbereitung auf die neue Saison hatten wir diesen Sommer zwei Freundschaftsspiele, gegen Ostermundigen und Team Amt Entlebuch, sowie das alljährliche Frauenfussballturnier in Zollbrück absolviert. Zwar liessen uns die Resultate dieser Testspiele nicht gerade in Freudensprünge ausbrechen, jedoch zeigten sich gute Ansätze und dass sich die Fitness stetig steigerte.
Und so galt es am Samstag nach gut zwei Monaten Wettkampfpause endlich wieder ernst. Die Oberemmentalerinnen empfingen im ersten Spiel der Saison, zu hause in Zollbrück, die Frauen des FC Schüpfen. Diese starteten wie die Feuerwehr und es war gut spürbar, dass sie eine frühe Führung anstrebten. Das Heimteam hingegen war sichtlich nervös. Bereits in der 7. Spielminute wurde die Druckphase der Gäste etwas glücklich mit Erfolg gekrönt. Nach einem Fehlpass in der Verteidigung landete der bogenförmige Weitschuss unhaltbar für Ramseier unter der Latte. Im weiteren Verlauf der 1. Halbzeit ereigneten sich keine nennenswerten Situationen mehr.
In der zweiten Hälfte starteten die Oberemmentalerinnen konsequenter und liessen den Gästen nicht mehr so viel Platz. Dadurch kam es vermehrt zu Offensivaktionen und in der 57.  Minute konnte das Kücken Gerber N. auf Pass von Karpf, welche heute in der Offensive agierte, den Ausgleichstreffer erzielen. Die Freude über das Tor war aber nicht von langer Dauer. Nicht einmal 3 Minuten später stolperte Ramseier bei der Annahme eines Rückpasses über ihre eigenen Füsse und die kaltblütige Stürmerin aus Schüpfen nutzte die Chance und schob zur erneuten Führung ein. Nur kurze Zeit später war erneut die Möglichkeit zum Ausgleich da, als die Gästetorhüterin einen Rückpass in die Hände nahm: Freistoss indirekt aus ca. 12 Metern. Doch es blieb beim 1:2. Auch als Niederhauser etwas später die Schlussfrau aus Schüpfen aus extrem spitzen Winkel tunnelte änderte sich nichts am Resultat, auch wenn der Ball die Torlinie überquert hätte. Die gegnerische Verteidigung vertuschte dies gekonnt und brachte den Ball zurück ins Spiel, als ob nichts gewesen wäre.  Weiter ging es mit einem Weitschuss von Weyermann. Doch auch dieser Ball fand den Weg ins Tor nicht, er prallte am Pfosten ab. 5 Minuten vor Ende der regulären Spielzeit begruben die Schüpfenerinnen dann auch noch die letzten Hoffnungen des heimischen Teams, als sie nach einem Eigenfehler derselben erneut eiskalt das 1:3 erzielten. Das 1:4 in der Nachspielzeit geschah auf ziemlich ähnliche Art und Weise,  erneut ging der Torchance ein unnötiger Ballverlust voraus.

Fazit: Bereits der Start in dieses Spiel verlief suboptimal. Wir mussten schon sehr früh einem Rückstand hinterherrennen. Als dann endlich die Aussicht auf Besserung bestand, wurde die neu aufgekeimte Hoffnung gleich wieder erstickt. Offensiv konnte zu wenig Druck aufgebaut werden und die Chancen wurden nicht genutzt. Defensiv zwangen uns Eigenfehler in die Knie.

Telegramm:
Tannschachen, Zollbrück, Hauptplatz – 20 Zuschauer
Tore: 7’ Gegner 0:1, 57’ Gerber N. 1:1, 59’ Gegner 1:2, 84’ Gegner 1:3, 90’+2’ Gegner 1:4
Oberemmental 05: Ramseier, Eggimann, Soltermann, Schärer, Gerber M., Roth (30’ Niederhauser(75’Roth), Weyermann, Kipfer D. (46’ Zürcher), Fankhauser (60’ Jakob), Karpf (75’ Kipfer D.), Hofstetter (46’ Gerber N.)
 
 
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